Freitags-Füller #329

Ich habe vor Ewigkeiten schon mal bei einem Freitags-Füller mitgemacht, damals noch #69. Drauf gekommen bin ich, weil ich gerade mal in der Statistik stöberte, welche Einträge meines Blogs zuletzt so angesteuert wurden und da kam das vor. Fragt mich nicht, wie, aber so gab es mir die Idee, mal wieder mitzumachen.
Bei Barbaras Scrap-Impulse gibt es jeden Freitag ein Template mit Lücken, die man für sich beantworten kann.

1. Ein heikles Thema ist für mich leider immer wieder Geld. Und nicht mal im großen Stile und Griechenland, sondern nur bei mir und meiner Famile / Freunde.

2. Gemütlich am Wasser sitzen an einem warmen Sommerabend.

3. Wo bekomme ich denn nicht haarende Katzen? Mein neues Sofa wurde von mir kaum eingeweiht und hat schon einen weißen Pelz. Wenigstens sieht Pink mit weiß gut aus 😉

4. Jeder händelt die Hitze auf seine Art und Weise. (Ich leider nicht besonders gut, aber es ist ja auch nicht mehr so schlimm)

5. Das richtige Verhältnis von Sonne und Temperaturen ist wichtig, dass man den Sommer überlebt. Ich freue mich ja durchaus über Sonne, aber ertrage trotzdem nur Temperaturen bis 25°.

6. Fragen zu einem Chorwochenende müsste ich noch beantworten, aber ich hab keinen Bock auf Chorfahrten und würde das am Liebsten ignorieren.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine Chorprobe, morgen habe ich Haushalt und die Generalprobe zu unserer Tangomesse geplant und Sonntag möchte ich ein schönes Konzert machen und sonst nur ausruhen!

[Bücher Challenge 2015] Juni: 4

So, diesen Monat hab ich tatsächlich mal ein paar gute Bücher gelesen und nicht nur so anspruchslosen Kram. Aber ich habe gerade ein Problem mit den Punkten der Challenge Liste. bis auf die ganz allgemeinen Sachen bleiben nur noch die super spezifischen Dinge. Aber dass ich die Challenge nicht erfülle, war mir ja eh klar. Ich versuche einfach, die 50 (53) Bücher zu erreichen.

The God Complex Murray McDonald: The God Gomplex
Also das war wirklich ein großartiges Buch! Bis zum letzten Kapitel konnte ich nicht sagen, wie es denn nun enden sollte. Normalerweise hat man ja im Laufe der Geschichte irgendwie eine Vorstellung, wo es hingehen soll. (Ich gebe zu, ich will immer ein Happy End) Dieses Mal gab es immer wieder neue Wendungen und es war mir nicht klar, wie man all das auflösen kann / soll.

Es gibt zwei Stränge.
Einmal ein Geheimdienstler, der mit seiner Ex-Verlobten zusammen arbeiten muss und einige Entdeckungen über seine Familie macht. Da war klar, wo es hingehen sollte und ja, da ist es auch gelandet.
Zum anderen gibt es eine Geheimorganisation von “Übermenschen”, die Einfluss auf die ganze Welt haben, dafür sorgen, dass alle Atombomben abgerüstet werden und schon auch einige ethisch fragwürdige Dinge tun, aber immer mit dem Blick auf eine bessere Welt. Hier gab es immer wieder Überraschungen und am Ende eine wirklich großartige Auflösung.

Das Buch hat wirklich Spaß gemacht und war für mich wirklich nicht vorhersehbar, aber sehr spannend und unterhaltsam.

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The Invisible Library Genevieve Cogman: The Invisible Library
Der Start einer Trilogie, aber durchaus als abgeschlossenes Buch zu lesen (die anderen Teile sind auch noch nicht veröffentlicht). Es gibt viele Paralleluniversen unserer Welt. Und in jeder Welt gibt es Bücher, die nur in diesem Universum existieren und nirgendwo sonst. Die Invisible Library existiert zwischen all diesen Universen und sammelt diese einzigartigen Bücher, um damit eine Verbindung zu der entsprechenden Welt zu halten. Irene, eine der Agentinnen der Bibliothek, wird auf die Suche nach einem Buch der Brüder Grimm geschickt und wie zu erwarten, ist der Auftrag nicht gerade einfach.
Als Buchliebhaber lese ich immer gerne Bücher über Bücher und das war eine sehr schöne Geschichte. Ein bisschen Magie, Elfen, Drachen, Chaos, Intrigen… Ich werde mir die anderen Bücher sicher auch holen, sobald sie erschienen sind.

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Loose Ends (Mary O’Reilly Paranormal Mystery #1) Terry Reid: Loose Ends (Mary O’Reilly Paranormal Mystery #1)
Mary ist gestorben und danach wieder aufgewacht, mit der Gabe, mit Geistern kommunizieren zu können. So macht sie es zu ihrem Lebensinhalt, ihnen zu helfen und ihre Fälle zu lösen, damit sie endlich weiter ziehen können.
In diesem ersten von ~15 Büchern geht es um eine getötete Senatoren-Assistentin und 5 ermordete Mädchen, die irgendwie zusammen hängen.
Alles in allem keine schlechte Geschichte; ich mochte Mary und Bradley (den Polizeichef), aber die Rezensionen der nächsten Bücher klingen ziemlich abschreckend, sodass ich wohl drauf verzichten werde, diese Serie weiter zu verfolgen.

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Sex, Murder & Killer Cupcakes Allison Janda: Sex, Murder & Killer Cupcakes
Wieder ein Krimi mit Hobby-Detektiven. Diesmal nicht ganz so überzogen, immerhin sind die Protagonisten schon mal Tatortfotografin und Journalistin und nicht nur Hausmütterchen, aber naja. Nichts großartig neues, aber hat doch Spaß gemacht. Ob ich mir die nächsten beiden Bücher der Reihe auch besorge, weiß ich noch nicht.

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Fazit:
4 Bücher diesen Monat
14 Bücher dieses Jahr

Spaziergang durch die Vergangenheit – Kleinigkeiten

Nach den Offensichtlichen Änderungen im letzten Eintrag, kommen hier noch ein paar Kleinigkeiten, die mein Leben nachhaltig verändert haben.

Pappbecher: Früher kannte man diese ToGo Becher nur aus Amerikanischen Serien. Mein erster bewusster Kontakt damit war etwa 2004, wobei das damals noch auf Bahnhofsbäckereien beschränkt war. Als ich dann 2006 das erste Mal so richtig mit einem Pappbecher durch die Straßen lief, fühlte ich mich sehr “Sex and the City”-like und modern. Heutzutage sind sie nicht mehr wegzudenken und auch wenn ich sie persönlich schon als sehr praktisch empfinde, sind sie natürlich eigentlich eine ziemliche Müllkatastrophe und ich finde es gut, dass verschiedene Anbieter auch eigene Thermoskannen / Tassen befüllen und zum Teil dafür sogar Rabatt geben. Das nehme ich gerne in Anspruch, wenn ich schon vorher weiß, dass ich mir einen Kaffee kaufen werde und ihn nicht schon morgens selbst machen kann. (Abends im kalten Dom ist so eine Thermostasse heißen Kaffees schon ganz großartig).

Tempotaschentücher: Erinnert ihr euch noch, was das für ein Drama war, wenn man vergessen hatte, die Hosentaschen auszuleeren und versehentlich ein Taschentuch mitgewaschen wurde? Alles war weiß und verfusselt. Ist mir neulich tatsächlich mal wieder passiert, allerdings nicht mit einem Taschentuch, sondern Kleintier-Papierschnipsel-Käfig-Gedöns, was noch aus der Wäsche vorher in der Maschine war. Alles raus geholt und gedanklich 20 Jahre zurück versetzt, als alles mit weißen Fusseln bedeckt war, die ja auch nicht einfach so auszuschütteln sind. Glücklicherweise ist das bei Taschentüchern ja nicht mehr so. Ich wasche doch alle paar Monate mal wieder eines mit und da passiert nichts mehr. Das ist schon sehr angenehm.

Ladenöffnungszeiten: Meine Mama war nicht berufstätig, von daher war das egal, aber wenn ich drüber nachdenke, dass heute die Läden alle nur bis 6 und Samstags bis 1 aufhätten, da hätte ich echt ein Problem. Kein Wunder, dass Samstags immer Krieg in den Supermärkten herrschte. Ist ja quasi immer noch so, aber wenn man früh / spät genug geht, ist es erträglich. Damals gab es kein früh/spät genug. Damals gab es nur 8-13 Uhr. Wie oft gehe ich nach einer Probe oder vor der Arbeit noch eben einkaufen. Ich erinnere mich noch, wie es damals ganz langsam mit dem langen Donnerstag anfing und sich dann immer weiter ausbreitete.

Amazon: Muss ich wohl nicht viel zu sagen… alles erdenkliche innerhalb von 1-2 Tagen vor der Haustüre, wo man sonst erst mal lange überlegen muss, wann man es wohl in die Stadt schafft, wo es am günstigsten ist und so weiter. Wir haben es schon echt gut. Was ich in den letzten Jahren nicht alles bestellt habe… Wobei dadurch natürlich auch viel mehr Geld ausgegeben wird. Ich habe mich nicht nur einmal dabei ertappt, dass ich Amazons Vorschlägen gefolgt bin, oder auch so dann eben noch 2, 3 andere Sachen mit eingesteckt habe, wenn man eh schon dabei ist. Rückblickend hätte ich wohl schon einige tausend Euro weniger in meinem Leben ausgegeben, wenn es Amazon nicht gäbe – und es wäre auch nicht alles ein Verlust gewesen! 😉

Mode: Ich bin jetzt keine Fashionista und trage, worauf ich Lust habe, aber es ist tatsächlich auch so, dass es heute ziemlich egal ist. Es gibt heute nicht mehr so DIE feste Mode. Klar gibt es Trends, aber es ist deutlich offener. Zumindest ist das mein persönlicher Eindruck. Ich erinnere mich, dass ich 1998 eine Capri-Jeans vererbt bekam, die ich in dem Jahr nicht anziehen wollte, weil NIEMAND Capris trug. Ich wäre damit wirklich aufgefallen. Heutzutage frage ich mich, warum mir das wichtig war, aber damals fühlte ich mich einfach unwohl damit. Die Capris kamen erst einige Jahre später wieder in Mode und sind seit dem auch nie wieder unpassend gewesen.

Internet (Informationen): Nochmal kurz zum Internet. Es ermöglicht einem so viele Dinge auszuprobieren und Hobbies zu frönen, das wäre früher alles viel komplizierter gewesen. Ganz konkret: Meine Schwester wünscht sich einen gehäkelten Yoshi. Was wäre das für ein Aufwand gewesen, ein Muster dafür zu finden, aber heutzutage bin ich ein einem riesigen Handarbeitsforum (ravelry.com) und 5 gratis Yoshi Muster sind nur einen Klick entfernt. Oder ich muss ein kompliziertes Stück lernen und möchte es mir anhören. Youtube, Spotify, freie Midis oder etwaige MP3 Shops im Netz helfen sofort, wo man sonst erst mal herausfinden musste, auf welcher CD es das Stück gibt und wo man die bekommt…

Was sind den eure Errungenschaften der heutigen Zeit, die euer Leben verändert haben? MP3 Player, Handy-Kameras, Online Check-in beim Flugzeug?

Fetish–Follower (nicht ganz sfw, aber nur Text)

Wie ihr euch vielleicht erinnert, hatte ich vor ein paar Wochen erzählt, dass ich Bilder meiner Strumpfhosen (mit meinen Beinen darin) auf Instagram poste und dass ich darauf auch den ein oder anderen Fetish Follower (kurz FF) einsammle.

Und da ist mir so viel Skurriles über den Weg gelaufen, das möchte ich euch nicht vorenthalten. Weiterlesen auf eigene Gefahr 😉 (Nah, so schlimm wird es nicht)

Zwei Dinge vorweg:

1. Ich hab bisher sehr wenig typische “Frauen-Erlebnisse” im Netz gehabt und wurde eigentlich in der Regel immer mit der gleichen Attitüde behandelt, wie andere auch. Habe mich aber auch nie besonders in den Vordergrund gestellt.

2. Ich bin kein Fußfetischist und finde Strumpfhosen in erster Linie als Kleidungsstück/Accessoire interessant, mit dem ich einen auffälligen Akzent setzen und ein bisschen ausgeflippt/originell sein kann. Ich bin aber sehr tolerant, was Fetische angeht und mache auch mal jemandem eine Freude mit einem speziellen Bild, wenn er/sie nett fragt. Wir reden hier nicht von Porn, sondern bspw. von einem “dangling” Schuh. Gibts dafür nen offiziellen Deutschen Begriff? Halt wenn man mit den Schuhen spielt und sie nur noch an den Zehen hängen. Mit den entsprechenden Schuhen mache ich das eh den ganzen Tag, also kann ich das auch mal fotografieren.

Das ganze fing irgendwann Ende letzten Jahres an, als ich feststellte, dass ich viele karierte Strumpfhosen habe. Also beschloss ich, jeweils ein Foto davon zu machen, wenn ich sie trage und bei Instagram einzustellen. Ich hab mir dabei nichts gedacht, fand nur die Idee nett, die Sammlung zu zeigen. Nie betont sexy, aber manchmal wurde es das doch, aber ist halt so, war nie wirklich inszeniert oder geplant. (Auf dem Account folgen mir auch meine Eltern, also irgendwas extra-sexy zu machen, wäre schon irgendwie seltsam 😉 )

Seitdem sind es noch viele, viele andere Designs geworden und viele, viele Fotos, wobei die nur einen kleinen Teil der Sachen ausmachen, die ich da so poste.

Aber irgendwann kamen dann die FF. Sie likten (großartige Eindeutschung) nur besagte Fotos und die Bitte nach weiteren wurde größer. Kann man alles wunderbar ignorieren, aber dann kamen die Direktnachrichten. Die ersten waren sogar ganz nett und freundlich und fragten ganz höflich, ob ich ihnen nicht für ihren Stream eben ein Dangling Foto zur Verfügung stellen würde oder ob sie meine Bilder in ihrem Stream reposten dürften. Na von mir aus…

Aber dann wurde es direkter: “sexy legs! Can I have your fb name or whatsapp?” Ähm, nee, ganz bestimmt nicht! Die meisten haben es akzeptiert, andere haben gebettelt und wurden dann einfach ignoriert. Ich schrieb in meine Bio sowas wie “schön, dass ihr meine Strumpfhosen mögt, aber ich tausche keine erotischen DMs mit euch aus!”

Gab dann auch Wünsche, was ich denn jetzt mit den Strumpfhosen machen solle, was sie gerne mit mir und den Strumpfhosen anstellen wollen würden und dann gab es einen ganz großartigen Menschen, der der eigentliche Auslöser für diesen Post war.

Der gute Herr aus der Türkei (es waren viele Türken dabei, gefühlt scheint das da der Standardfetisch zu sein) schickte mir ein Bild seines erigierten Gliedes und seines Sixpacks und erzählte mir, dass ich ja so sexy sei und er <30 Frauen lieben würde (ich denke mal, er hat das falsche Zeichen erwischt, da ich vorher öffentlich erzählt hatte, dass ich über 30 sei).

Nachdem ich erfolgreich verhindert hatte, meinen Kaffee vor Lachen auszuspucken, bedankte ich mich für das Kompliment. Daraufhin verriet er mir, dass ich seine Traumfrau sei. Ich reagierte nicht weiter darauf und er schickte ein neues Foto seines nackten Oberkörpers und fragte nach einem Foto meines Gesichts. Ich schickte ihm einen eher mittelmäßigen Schnappschuss und fragte, ob ich nun immer noch seine Traumfrau sei. Ich wurde mit einer Großaufnahme seines Ständers belohnt und einem herzhaften JA. Gefolgt von einem: Ich finde Gesichter eh nicht so wichtig…

WTF?! Dass ich die Antwort als Beleidigung empfand, verstand er gar nicht und versicherte mir immer wieder, dass ich doch seine Traumfrau sei. Gespickt mit weiteren nicht jugendfreien Bildern. Dann wollte er, dass ich ihm sage, wie gut mir das 1. Bild gefallen habe. Ich schrieb im ausführlich, dass Frauen sich nicht so sehr für Schwänze interessieren, die sie nicht kennen und das als Einstieg definitiv keine gute Idee sei. Die Antwort darauf: Mein Englisch ist schlecht, das hab ich jetzt  nicht verstanden, ist es gut oder schlecht? m(

Auch wollte er gerne wissen, ob ich denn seinen Schwanz besser fände, oder den meiner (Ex-)Freunde. Als ich mir gar nicht mehr die Mühe machte, darauf zu antworten, bombardierte er mich mit mehr Bildern und schrieb sogar unter eines meiner öffentlichen Bilder, dass ich ihm doch antworten solle, weil es WICHTIG sei. Darauf habe ich ihm dann erst mal klar gemacht, dass an dieser Frage nun absolut gar nichts wichtig sei und ich auch nicht darauf antworten würde, ob ich denn etwas mit ihm anfangen würde.

Bis heute warten noch zwei Bilder in meinem Posteingang, die ich nicht einmal mehr geöffnet habe. Aber sollte ich jemals in die Verlegenheit kommen, dass ich für irgendwas Bilder von erigierten Schwänzen brauche, habe ich jetzt genug zur Verfügung.  Sein Gesicht habe ich übrigens auch noch nicht gesehen… Aber das interessiert mich auch nicht weiter.

Spezielle Wünsche haben aber auch die Damen der Schöpfung. Speziell eine (auch aus der Türkei) die sich von mir immer eine Bestätigung ihrer eigenen Fetischbilder wünscht (erwähnte ich schon, dass ich zwar eine Strumpfhose total toll finden kann, aber mir der Rest total wurscht ist?) und vor allem steht sie auf Strümpfen überm Gesicht, bzw. es gibt offenbar so Ganzkörperstrumpfhosen incl. Kopf und so… Ich musste ihr schon ein paar Mal sagen, dass ich mir nicht für sie eine Strumpfhose über den Kopf ziehen werde und leider auch ihre Komplett-Strumpfhose nicht sexy finde. (ich finde Dinge, die übers ganze Gesicht gehen, per se creepy und auch Strumpfhosen über den Händen eher nicht so toll.)

Ich verstehe durchaus, warum Männer den Anblick/Textur von Strumpfhosen sexy finden und würde das auch nicht aus dem Schlafzimmer fernhalten wollen, aber das sind mal alles ganz andere Hausnummern und wenn jemand dann davon träumt, unter der Fußsohle in meinen Schuh zu kommen, dann weckt das doch eher eine erhobene Augenbraue, als ein feuchtes Höschen 😉 Wie gesagt, ich bin sehr tolerant und lass jedem seine Phantasien, aber sorry, dafür finde ich die Vorstellung, dass mein Schuh und mein Fuß danach nass und klebrig sind, wirklich nicht verlockend.

P. S. Der gute Herr hat alle seine Bilder gelöscht und ich hatte mir keines davon gespeichert… Was soll ich denn jetzt machen, wenn ich Lust auf ein Bild von nem Ständer habe? Menno 😂

Spaziergang durch die Vergangenheit – Computer und co

Das klingt irgendwie viel poetischer, als der Eintrag eigentlich wird, aber naja, da müsst ihr durch 😉

Es geht in diesem Fall um die Entwicklungen der letzten ~25 Jahre. Also seit ich ein Kind war. Dinge, die heute selbstverständlich sind und damals noch nicht mal erträumt wurden. Mal sehen, wie weit ich mich jetzt verlaufe, vielleicht werden es auch mehrere Einträge. Ich schreibe einfach drauf los und habe noch keinen festen Plan.

Die ersten Dinge, die mir beim Rückblick sofort einfallen, sind natürlich Computer und Handys. Seit ich denken kann (vermutlich seit Mitte der 80er), stand bei uns im Wohnzimmer ein C64. Der ist bis heute funktionsfähig und wurde erst vor wenigen Jahren abgebaut, weil meine Mama genervt war und eh niemand mehr damit gespielt hat. Mein Papa war damals in Mailboxen damit (Chat Noir), schrieb fleißig Listings aus der Zeitschrift ab (seitenweise Zeichen, der Horror!) und wir haben alle damit gespielt.

Mit 14 hatte ich dann das erste Mal Zugriff auf seinen PC – eine neue Welt! Da mein Papa immer ein Selberbastler war, fiel bald genug Kram an, sodass ich mit etwa 16 Jahren meinen ersten eigenen PC hatte. Anfangs nur mit DOS, später dann immerhin auch Windows 3.1. Die Zeit der AOL Spam-CDs und das Wort “Chat” hier und dort, ließen mich dann darum betteln, auch ins “Internet” zu dürfen. Ich durfte. Ich schreibe “Internet”, weil das, wo ich mich damals bewegte, nicht wirklich das Internet war, sondern nur die Umgebung von Compuserve, wo mein Papa seinen Zugang hatte. Erste Chats, erste Gifs, alles neu und super aufregend.

Meine erste große Internetliebe: Michael aus Dortmund. Wir haben gechattet, telefoniert und er hat mir versucht, zu erklären, wer denn Ironman (sein Nick) sei. Ich bin ziemlich sicher, dass ich den damals für einen Bösewicht hielt und nicht für einen der Guten… Naja, damals gab es halt Robert Downey Junior noch nicht 😉 (das ist übrigens nicht wahr, zu der Zeit spielte er bei Ally McBeal mit – was für eine durchgeknallte Serie!)

Der erste Cybersex: irgendwann öffnete sich ein neues Chatfenster und ein Mann fragte mich nach Cybersex. Ich habe den Rechner noch nie so schnell ausgemacht und mich soweit wie möglich davon entfernt. Das fand ich sehr, sehr scary. Zum Glück blieb es lange Zeit bei diesem einen Versuch und ich habe nur irgendwann mal eine sehr scherzhafte Session mit Champagner und Boxershorts (jeweils virtuell) mit Michael und seinem Kumpel gehabt. Da haben wir herzliche gelacht, aber mit Sex hatte das nicht wirklich was zu tun.

Ja, nachdem ich mich lange auslachen lassen musste, weil ich nur Windows 3.1 und ein 14.4er Modem hatte, kam dann doch irgendwann auch der Punkt, an dem ich eine 32Mb Festplatte und 8 MB RAM hatte, sodass ich auch bereit für die schöne neue Welt mit Windows 95 war 😉

Mit 17 entdeckte ich dann die Welt der lokalen Mailboxen und habe viele nette Leute getroffen und kennen gelernt. Auch sehr, sehr schräge Vögel, aber generell war Internet noch sehr nerdy und es war halt nicht jeder unterwegs, wie heute, wo man sich von 11 jährigen Kids beleidigen lassen muss. Nein, das waren alles Nerds unter sich und wenn alle social awkward sind, dann ist es eigentlich niemand. Das waren die Leute, die hochtrabend “Rechner” sagten, während der Rest der Welt von “Computern” oder “PCs” sprach. Es hat sich so viel verändert…

Meine ersten beiden Freunde habe ich auch über diese Mailboxen kennen gelernt. Wahrscheinlich einer der Gründe, warum ich bis heute sehr auf den Schriftverkehr (haha) fixiert bin und nicht einfach einen süßen Typen in der Straßenbahn anlächle (Oh Gott, das würde ich nie tun! Der hat eh ne Freundin und findet mich dann komisch und Menschen sind eh alle komisch und… das ist alles so viel entspannter, online. Man kann sich in Ruhe beschnuppern und wenn es nicht passt, muss man sich gar nicht erst treffen.)

Was man damals für ein Geld für neue Teile oder Internet ausgegeben hat, ist der Hammer. Das würde heute niemand mehr machen.

Aber auch in dieser Zeit waren Handys noch nicht verbreitet und ich erinnere mich gut, dass ich mich von einem der anderen User in den tiefsten Osten von Berlin lotsen lassen musste, weil er wusste, wo einer der Typen wohnte, die ich dringend zu meiner Abschiedsparty haben wollte. Dem hab ich dann einen handgeschriebenen Zettel an die Wohnungstüre gepappt. Und er kam.

Ich hatte damals einen… TeLMi (musste ich gerade erst mal googlen). Ein Pager, auf den man Nachrichten schicken konnte, in dem man entweder eine SMS schickte (aber hatte ja noch niemand) oder eine Sprachnachricht per Telefon sendete, die das System dann mehr oder weniger dürftig übersetzt. Ich erinnere mich noch gut, dass ich mal ziemlich lange vor einer Nachricht stand, weil der Absender nicht seinen Namen, sondern die Usernamen von sich und seiner Freundin genannt hatte, mit denen das System natürlich endgültig überfordert war und irgendwas unverständliches draus machte.

Und das Internet außerhalb von Mailboxen und Compuserve? War furchtbar bunt, blinkend, glitzernd und voller Frames, aber auch nicht halb so gefährlich oder werbungsverseucht, wie heute. Man hatte eine Geocities Seite und darauf alles angewandt, was das (die?) HTML so hergab. Laufschrift war auch immer gerne gesehen, oder lustige “under construction” Bildchen.

Von 1998 bis 2013 war ich ein treuer ICQ Nutzer, auch wenn ich den Client mit der grünen Blume und dem nervigen oh-oh bald gegen irgendwelche viel tolleren Multimessenger, wie Miranda, eingetauscht habe. Nachdem mein letzter regelmäßiger Kontakt 2013 verstorben war, beschloss ich, dass es Zeit sei, auch diesen Urgroßvater von Facebook und WhatsApp zu Grabe zu tragen.

So, ich denke, das war’s für diesmal und ich werde einen weiteren Eintrag für andere Teile des Lebens erstellen.

[Bücher Challenge 2015] Mai: 4

Sodele, Mai. Ich habe endlich mal wieder ein bisschen mehr gelesen *yay* Hatte eigentlich gehofft, ich würde mein aktuelles Buch auch noch fertig bekommen, bin dann aber doch nicht mehr dazu gekommen. Also, was gab es denn diesen Monat? Dämonen mit Biker-Hexen und eine sarkastische Privatdetektivin.

The Accidental Demon Slayer (Demon Slayer, #1) Angie Fox: The Accidental Demon Slayer (Demon Slayer #1) – Eine Vorschullehrerin erfährt an ihrem 30. Geburtstag, dass sie eine Dämonenjägerin ist, was auch direkt mit einem erscheinenden Dämon im Badezimmer bestätigt wird. Überbracht wird das von der bisher unbekannten Großmutter, die einem Hexenzirkel angehört, deren Mitglieder alles Rentnerinnen mit Harleys sind. Dazu kommt noch ein Greif und das Chaos ist gemacht. Buch 1 war wieder mal kostenlos, aber ich habe mir Band 2 und 3 tatsächlich auch schon gekauft, wenn auch noch nichts gelesen. Das macht Spaß.

  • A Book with nonhuman characters
  • A Funny Book
  • A book with magic
  • A Book that was originally written in another language

Total Sarcasm (Mary Cooper Mysteries #1-3) Dan Ames: Total Sarcasm (Mary Cooper Mysteries #1-3) – Vielleicht ist es auch keine Trilogie, aber zurzeit noch und irgendwie passt sonst nicht viel. Mary Cooper ist eine Privatdetektivin und macht, wie der Rest der Familie, die ganze Zeit über sarkastische und oft auch sehr unpassende Bemerkungen. Leichter Krimi, nichts Spektakuläres.

  • A Trilogy
  • A Book that was originally written in another language

Fazit:
4 Bücher diesen Monat
10 Bücher dieses Jahr

[Musik] Eminem – Lose Yourself A[merican]S[ign]L[anguage]

Das hier ist zwar auch ein Musikvideo, was ich sehr cool fand, aber weniger, weil ich jetzt den Song mit irgendwas verbinde (wobei ich Eminem schon auch mag und auch mit jemandem aus meiner Vergangenheit verbinde), sondern weil die Umsetzung einfach sehr, sehr cool ist.

Shelby Mitchusson hat eine Adaption in Gebärdensprache gemacht. Ist nicht mal besonders neu, aber gerade das fand ich einfach sehr genial, sodass es einen Platz in meiner Musik-Liste gefunden hat :) Viel Spaß damit.

Strumpfhosen <3

Hier mal was ganz anderes. Ich habe im vergangenen Jahr eine große Liebe für ausgefallene Strumpfhosen entdeckt. Es fing an mit Karos und weitete sich dann aus auf bunt und jegliche Muster. Irgendwann ist der Vorrat an Karos leider erschöpft.

Daraus habe ich inzwischen auf Instagram auch eine Serie gemacht und habe dadurch auch einiges an Aufmerksamkeit gewonnen. Ich habe kein Problem damit, dass es Follower sind, die nur wegen dieser Bilder da sind, solange sie sich anständig benehmen, was die meisten auch tun. Leider gibt es auch die anderen, die dann in öffentlichen oder privaten Nachrichten nach mehr fragen, teilweise auch sehr unverschämt. sowas ignoriere ich dann schlicht. Man darf gerne nett und höflich fragen, ob man die Fotos auch posten darf, oder ob ich ihnen eines mit einer speziellen Pose schicke, dann denke ich da auch drüber nach, aber alles andere ist nur nervig. Aber wie sagte neulich jemand so schön: “Tja, die Geister, die du riefst…” und ja, es war mir von vorne herein klar, was passiert.

Gezählt habe ich noch nicht, aber ich tippe mal auf mindestens 30 Strumpfhosen, die nicht entweder einfach schwarz oder hautfarben sind.

Hier ein par Beispiele:

A photo posted by Miss Evil (@serpina) on

Ein von Miss Evil (@serpina) gepostetes Foto am

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[Musik] Charly Lownoise & Mental Theo – Wonderful Days

Ist ja nicht zu übersehen, dass meine Musikzeit in den 90ern war. Ich lieb[t]e Boygroups, Euro-Pop, Euro-Dance und Happy Hardcore. Ich hatte nie viel für Techno über und war ja, wie schon erzählt, auch nie auf der Love Parade, obwohl ich in Berlin gewohnt habe, aber was ich doch wirklich gerne mochte und auch bis heute immer mal wieder höre, ist Happy Hardcore.

Scooter, Dune, Mark’Oh, Charly Lownoise & Mental Theo, Gigi D’Agostino.

Stellvertretend für diese Gruppe gibt es hier jetzt auch ein Video. Wobei ich zugeben muss, dass ich die neue, schnellere Version noch besser finde. Aber hier gibt es, wie immer, das Original :) (Und ich bringe von den anderen sicher auch noch Videos, macht euch keine Hoffnungen, dass ihr dem entgehen könntet *g*)

[Musik] Chesney Hawkes – The one and only

Der Song begleitet mich auch schon seit 1991. Ich hab den Film “Buddy’s Song” zwar nie gesehen, aber liebe den Song, seit dem ich ihn damals im Radio gehört habe. Von Chesney hatte ich auch Poster an der Wand. Und er hatte so eine süße, weiß, blinde Katze *hach*
Irgendwann muss sich mal schauen, wo die Fotos von meiner Posterwand sind. Ich hatte rund ums Bett alles voller Poster, wie man das so von den Teenagern aus den Filmen kennt. Zum Teil kannte ich die Musik nicht mal wirklich (Doro!) aber fand die Leute cool / hübsch. Aber zum Teil war ich natürlich auch großer Fan (Caught in the Act). Ich fahre das WE zu meiner Family, vielleicht finde ich ja was.

Bis heute in den meisten meiner Playlists vertreten. So groß war der Song nie, wenn mich nicht alles täuscht, aber Michael J. Fox hört ihn im Film Doc Hollywood vor seinem Unfall im Auto.