Reiseunlust / Dänemarkbilder

Aus gegebenem Anlass hier mal ein Beitrag über meine etwas inkonsequente Reiselust.

Um es kurz zu machen: ich hasse es, zu reisen!

Aber…

Ich habe kein Problem damit zu fliegen, Bus zu fahren oder mit der Bahn zu reisen. Keine Panikattacken, keine Beklemmungsgefühle, nichts. Na gut, bei dem Sturm neulich waren die Landungen schon ein bisschen verkrampft, nachdem die Böen für Achterbahnfeeling gesorgt hatten, aber es war nicht schlimm.

Ich schaue mir gerne fremde Städte an und lerne neue Dinge (Dänen trinken Milch zum Mittagessen – WTF?!) und das auch gerne alleine. Kann also auch nicht sagen, dass ich mich einfach in der Fremde nicht wohlfühlen würde.

Aber nicht zu Hause zu sein ist einfach doof. Ich denke, das ist das eigentliche Kernproblem. There’s no place like home – in meinem Fall ist dieser Spruch so wahr. Und dabei ist es auch egal, ob es 3 Tage in Berlin bei meiner Family ist, oder 2 Wochen USA. Wenn ich selber für eine Reise plane, dann nie mehr als 2 Übernachtungen. In der Regel sind das Städtetrips innerhalb Europas, sodass man in der Zeit trotzdem schön was sehen kann, aber wenn man man daraus nur einen Tagesausflug machen kann, umso besser. Könnte ich Asien oder Australien in 3 Tagen mal besuchen, wäre das super 😉

Keine Ahnung, woher das kommt, aber in Grundzügen war das schon immer da.

Egal, hier kommen ein paar schöne Bilder meiner Reise, die doch gar nicht schlecht war, auch wenn das Hotel unendlich hässlich war, die Betten viel zu weich und die stundenlangen meetings sehr ermüdend.

Whoah! 😵

A photo posted by Miss Evil (@serpina) on

#sunset somewhere above the clouds over Europe #whileinbetween

A photo posted by Miss Evil (@serpina) on

FacebookTwitterPinterestTumblrWhatsAppGoogle GmailGoogle+Share

[Musik] Taio Cruz – Hangover

Manchmal muss man eben auch mal ignorieren, worum es in dem Text geht. Der Song ist immerhin nicht schlimm sexistisch, oder sowas, aber wer mich kennt, weiß, dass ich mich mit dem Sück kein bisschen identifizieren kann. Ich bin erwachsen und trinke nicht 😉

Trotzdem mag ich den Song irgendwie. Der Beat und die Melodie kriegen mich immer wieder. Und da ich meist eh mehr auf die Musik achte und nicht auf den Text, passt das.

Ich hab mal irgendwo ein Zitat gelesen, was ich ziemlich zutreffend finde:

When you’re happy, you enjoy the music. But when you’re sad, you understand the lyrics.
– Frank Ocean

Hangover by Taio Cruz on tape.tv.

Handlettering

Wer mir auf Instagram folgt, der hat schon mitbekommen, dass ich versuchen möchte, ein bisschen in die Welt der schönen Schriften einzusteigen. Nicht gleich so richtig extrem, aber ein bisschen schnuppern und ausprobieren.

Dazu inspiriert haben mich die Leute, die ihre BulletJournals (Ja, der Eintrag kommt bald!) so wundervoll verzieren. Also einfach ein paar schöne Monatsüberschriften oder sowas, mehr will ich gar nicht.

Dafür habe ich von meiner Mama zum Geburtstag ein Buch und ein paar Pinselstifte bekommen:

handlettering

Aber da zeigt sich wieder einmal mein altes Problem: Ich habe im Vorfeld keine Ahnung, wo ich hin will. Wenn jemand etwas zeichnet oder eben hübsch schreibt, dann sollte er vorher wissen, wie es aussehen soll, denn sonst kann man es nicht ordentlich machen. Ich sehe sowas aber vorher nicht vor mir, sondern mache wahllos ein paar Striche und hoffe, dass es am Ende gut aussieht. Tut es natürlich nicht.

Dafür gibt es verschiedene Lösungen: (außer resignieren)

  • Man gehe zu einer Schriften-Seite, gebe den gewünschten Text im Vorschaufenster ein und male es dann einfach ab. Eine Methode, die einen zum Ziel bringt, wenn man wirklich nur einen bestimmten Schriftzug in einer bestimmten Form sehen will, aber nur bedingt sinnvoll, wenn man selber lernen möchte.
  • Alternativ kann man es auch ausdrucken und abpausen, dann bekommt man vielleicht ein besseres Gefühl für die Schrift.
  • Wenn man es richitg macht, dann erstellt man aus einer Schrift, die man lernen möchte, Übungszettel. Man druckt einfach in einem hellen Grau das Alphabet der Schrift mehrfach aus und malt es dann immer und immer wieder nach. So hat man dann eine Chance, diese spezielle Schrift irgendwann zu begreifen und zu benutzen.

Auch wenn man nicht eine spezielle Schrift lernen will, heißt es eigentlich üben, üben, üben. Und darauf habe ich gar nicht so viel Lust, da ich ja eigentlich nichts tolles damit machen will. Also wird es bei mir beim wahllosen Herumkritzeln bleiben, in der Hoffnung, dass was Hübsches dabei raus kommt, bzw. dabei, spezielle Worte, die ich nun gerade brauche, irgendwo abzumalen.

Hier noch ein Bild von meinem kleinen Tribut an Alan Rickmann, der ja nun leider vor Kurzem verstarb :( Ich bin mit diesem Schriftzug ziemlich zufrieden, aber er ist natürlich auch nicht wirklich fancy.

Always.jpg

[Musik]Stefan Raab und die Bekloppten – Ein Bett im Kornfeld

Heute habe ich mal einen ganz frühen Raab für euch. Damals, als er noch bei VIVA war. 1995, um genau zu sein. Die Qualität sieht auch aus, wie von einer oft geschauten Videokassette überspielt. Hat das einer von euch eigentlich damals auch gemacht? Eine Videokassette und immer auf Aufnahme drücken, wenn ein guter Song bei Viva kam? Ich kenn das sonst nur von Audiokassetten, aber meine Schwester hatte mehrere VIVA Videos. Ich glaube, inzwischen leider nicht mehr – wobei ich im Keller sogar noch einen Player hätte.

Naja, aber zurück zum Video. Wir fanden Stefan zwar total schrecklich als VJ, aber der Song war cool und als unser Vater in diesem Sommer dann einen neuen Gaskocher zum Campen kaufte, wurde der von uns “Tschau Jürgen” getauft. Mein Papa hat den Namen dann auch brav genutzt, solange wir noch zusammen verreist sind.

[Musik] Die Fantastischen Vier – Sie ist weg

Heute einer der wenigen Songs, die ich tatsächlich auswendig und ohne Begleitung singen, rappen, performen whatever kann. ihr erinnert euch bestimmt daran, dass es früher in der Bravo (heute bestimmt auch noch, hab aber lange keine mehr in der Hand gehabt) Songtexte zum Ausschneiden gab. Aus irgendeinem Grund hatte ich es mir in den Kopf gesetzt, dass ich diesen Song lernen muss. Ich war kein großer Fanta 4 Fan oder so, aber der war gut und Deutsch und hofentlich besser zu merken, als was Englisches. Also habe ich mich hingesetzt und mit diesem Zettel geübt. Irgendwie habe ich meine Schwester dabei auch angesteckt oder mitgenommen, denn sie kann ihn heute auch noch.

Und bevor wir zu irgendwelchen Konzerten (Caught in the Act und The Ten Tenors, um genau zu sein) gingen, haben wir meist diesen Text vor uns hergesprochen… weil wir aufgeregt waren, weil wir nicht als crazy Fans der Band wirken wollten, damit nicht jeder sofort weiß, wo wir hin wollen… irgendsowas was der Grund. Auf jeden Fall war es lustig und der Text ist für die Ewigkeit in mein Gehirn gebrannt.

“Friendzone”

Wisst ihr, was mich ärgert? All diese Sprüche über Frauen, die Männer in die “Friendzone” verfrachten und wie lächerlich der Spruch “Ich hätte gerne einen Freund wie dich” sei, weil sie ja denjenigen eben nicht wollen, obwohl er doch genauso ist. Ich verstehe, dass ein ein Schlag für das Ego ist, aber ich erzähle euch dazu mal eine Geschichte:

Als ich noch jung und voller Hoffnung auf ein Leben mit Boyfriend war, gab es in meinem Leben zwei Männer, die ich sehr mochte. Wir waren Freunde, verbrachten viel Zeit miteinander, hatten ähnliche Interessen, oder konnten zumindest mit den Hobbys des anderen etwas anfangen und uns wenigstens passiv dafür interessieren. Bis heute würde ich sagen, sie kamen beide meinem Bild eines “perfekten Freundes” sehr nahe. Dazu waren sie auch beide in mich verliebt – übrigens nicht zeitgleich.

Es gab nur ein Problem: Ich war nicht verliebt. Ich hatte keine sexuellen Gefühle. Ich hätte eine Menge darum gegeben, eine Beziehung mit ihnen zu haben, denn sie waren einfach großartig, aber da war absolut gar nichts! Also entweder nach dem Schema einer arrangierten Hochzeit: 97% Übereinstimmung, den nehmen wir. Augen zu und ans Vaterland denken, irgendwann entwickelt sich schon was, oder es eben sein lassen.

Nicht, dass ich es mit diesen Worten gesagt hätte, aber die beiden wanderten geradewegs in meine sogenannte Friendzone und mein Gedanke war “ich hätte gerne einen Freund wie dich”. Ich habe lange über die beiden nachgedacht und versucht, herauszufinden, was man tun muss/kann, damit es funktioniert. Ich weiß, ich wäre damals mit ihnen sehr glücklich gewesen, aber Gefühle lassen sich nun mal nicht selber basteln.

Beide sind inzwischen seit vielen Jahren verheiratet und einer hat auch jede Menge Kinder dazu und ich bin glücklich für sie. Sie hätten diese Familie jetzt nicht, wenn ich damals beschlossen hätte, dem Motto “Fake it until you make it” zu folgen und mich auf etwas eingelassen hätte, was wohl am Ende nicht gut ausgegangen wäre.

Nur weil jemand da und in einen verliebt ist, heißt das nicht, dass man eine Bitch ist, wenn man sich nicht darauf einlässt. Ich weiß, dass es wehtut, wenn man im Umkreis einer Person bleibt, die man gut findet und jeden Tag wieder feststellt, dass sie einen zwar sehr mag, aber sich auf nichts einlassen möchte. Aber dann ist das nicht nicht – zumindest in meinen Augen. Denn das ist ja nun genau die Definition einer Freundschaft, oder? Und eine Freundschaft ist das Problem dieser Person, sie verhält sich nicht falsch. Man selber ist einfach nicht realistisch genug und hält an seinen Gefühlen fest und entweder man muss den Kontakt dann einfach beenden und sich den Scheiß ersparen, oder man muss versuchen, mit den eigenen Gefühlen besser umzugehen und es akzeptieren und genießen, dass man doch immerhin ein Freund dieser Person sein kann.

Aber auch wenn die Sache andersrum durchaus funktionieren kann (Mit jemandem Sex zu haben, auch wenn einen das restliche Leben nicht weiter interessiert), so funktioniert eine Beziehung ohne Anziehungskraft so gar etwas sehr wertvolles und schönes, also hört auf, uns vorzuwerfen, wir wären fies und ungerecht, wenn wir doch nun wirklich nichts dafür können und zumindest eure Freundschaft möchten.

Ein anderes Beispiel ist ein Exfreund von mir, der inzwischen wieder in meinem Haus wohnt. Wir sind sehr gute Freunde und ich wurde schon mehrmals von Freunden oder Bekannten gefragt, warum ich denn nicht wieder mit ihm ins Bett gehe oder was mit ihm anfange, wo er sich von seiner Frau getrennt hat. Mal ganz abgesehen davon, dass ich nicht glaube, dass er Interesse hätte, so ist da einfach kein Fitzelchen sexuelle Energie mehr zwischen uns. Er ist Familie und ich hab ihn sehr, sehr gerne, aber der Schauer, der mir bei der Vorstellung, mit ihm ins Bett zu gehen, über den Rücken läuft, ist kein guter! *grusel*

Disclaimer: ja, ich weiß, dass es auch Schlampen gibt, die mit sowas spielen, aber das ist auf Männerseite nicht anders. Frauen landen genauso in der “Friendzone” und sind frustriert.

Vorsatz: Tee trinken

So, als ich heute ins Büro kam und mir einen Tee machte, kam es zu folgendem Vorsatz: Teeschrank leeren und nicht immer nur neu kaufen! Ich hab zu Hause ja noch viel mehr…

Teeschrank in meinem Büro

Teeschrank in meinem Büro

Heute gab es Bio Matcha Latte, oder wie mein Kollege es nicht weniger unpassend nannte: Grüne Pampe!

Matcha Latte

Matcha Latte

Bücher 2015 und 2016

Ich habe nach Juli tatsächlich nur noch 4 Bücher gelesen, was mich zu atemberaubenden 21 Büchern in 2015 brachte. Das heißt allerdings nicht, dass ich nicht noch viel mehr gelesen hätte, nur eben nicht in Form von Büchern, sondern Texte online, die ich so nicht erfassen kann. So gesehen habe ich meine 50 Bücher wahrscheinlich sogar erreicht, aber kann es nicht “nachweisen”.

Wahrscheinlich wird das dieses Jahr ähnlich sein, sodass ich mir an Büchern diesmal nur 26 vorgenommen habe. Allerdings MUSS ich definitiv mehr lesen, da ich alle paar Tage neue Bücher hinzufüge und irgendwann ist der Kindle voll 😉 Falls euch übrigens interessiert, wo ich diese ganzen schlechten Bücher immer umsonst herbekomme, dem sei BookBub ans Herz gelegt. Zumindest wer gerne Englische Sachen liest, kann da immer mal wieder Schätze finden. Oft sind es die ersten Teile von Serien, um einen anzufixen, aber wenn es sich lohnt, warum nicht? Einen Trick gibt es dabei allerdings, wenn man Amazon nutzen möchte, denn sie haben nur Amazon.com im Angebot, was aber in 90% der Fällen egal ist. Wenn man auf der Seite des Buches ist, gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. In der Adressleiste das .com gegen ein .de austauschen. Netterweise ist Amazon so aufgebaut, dass die Sachen überall die gleiche Nummer haben. Also wenn man vom Internetz auf irgendeine Amazonseite geleitet wird, kann man darüber schnell feststellen, ob es den Artikel so identisch auch in DE gibt.
  2. Rechts wird einem direkt angezeigt, dass man doch auf der Falschen Seite ist und ob man nicht nach dem Buch in DE schauen möchte. Das funktioniert nicht immer, da dadurch eine Suche auf der DE Seite gestartet wird, die aber nicht zwingend das richtige Buch zurück gibt, weil meist nicht nach dem gesamten Titel gesucht wird. Klar kann man dann selber noch mal suchen, und findet es in der Regel auch.

Meist sind die Bücher tatsächlich international reduziert. Aber es gibt natürlich auch andere Anbieter, wie Google, iTunes, Barnes and Noble. Nur so als Hinweis, falls euch der Lesestoff ausgeht. Wie ihr an meinen letzten reviews gesehen habt, sind es natürlich nicht alles Perlen, aber man kann die Genres angeben, die einen interessieren und kann dadurch sicher auch schlechte ChickLit vermeiden *g* Aber zwischendurch ist das schon mal ganz lustig und strengt nicht an.

So, also hier noch die verbleibenden 4 Bücher aus 2015.

Double Shot (Cue Ball Mysteries, #2) Cindy Blackburn: Double Shot (Cue Ball Mysteries #2)
Wieder eine “Privat” Detektivin, wobei da immerhin ein Polizisten-Beau (sie ist schon über 50 und weigert sich, ihn anders zu bezeichnen) dahinter steht und sie wegen ihrer Pool-Künste undercover in eine Kneipe einschleust. Natürlich machen sie und ihre Freundinnen mehr, als nur jede Menge Geld gewinnen. Durchaus unterhaltsam, da die Charaktere einfach auch liebenswert sind. Die Story bietet nun nicht die größten Überraschungen, aber ich wusste nicht gleich, wer es denn nun war.

Tuesday's Child (Psychic Visions, #1) Dale Mayer: Tuesday’s Child (Psychic Visions #1)
Das Buch hatte es in sich. Die Hauptdarstellerin ist ein Medium, was die letzten Stunden ermordeter Frauen miterlebt, inklusive der dazugehörigen Wunden und dem Tod. Zwar wacht sie morgens wieder gesund auf, aber ihre Psyche ist natürlich ziemlich im Arsch. Als sie versucht, der polizei zu erklären, dass einige der Morde zusammen gehören und es sich um einen Serienkiller handelt, wird sie erst mal ausgelacht, bis sich einer der Detectives (was ist da eigentlich die Deutsche Entsprechung?) sich ihrer annimmt. Natürlich entwickelt sich da auch noch eine Romanze, aber alles nicht zu schmalzig und doch recht spannend.

London (Surviving The Evacuation #1) Frank Tayell: London (Surviving The Evacuation #1)
Puh… das war ein eher anstrengendes Buch. Ein gefühlt sehr realistischer Versuch, sich mit einer Zombie-Apokalypse auseinander zu setzen. Der Hauptdarsteller war während des Ausbruchs im Krankenhaus wegen eines gebrochenen Beins. Er wird nach Hause verfrachtet und bekommt noch ein paar Besuche seiner Goverment Freundin, die verspricht, ihn abzuholen, wenn die allgemeine Evakuation erledigt ist. Dazu kommt es allerdings nicht und er ist mit seinem frischen Gips und nach und nach abgestellten Resourcen (Wasser, Strom) alleine. Es ist ein Tagebuch, was seine Zeit im Haus und die Beobachtungen beschreibt und dann seinem Fluchtversuch durch die Stadt folgt. Alles in allem sehr unspektakulär, da er ja nun nicht viel machen kann, aber trotzdem zieht es einen mit. Das Ende war für mich ein wenig überraschend, aber für ihn ist es offen. Er ist nirgends “angekommen” und irgendwie muss es weiter gehen.

Ridiculous D.L. Carter: Ridiculous!

Identity theft regency style.
Funny. Sexy. Cross Dressing. Not your mother’s Regency Romance.

Das trifft es wohl ganz gut. Millicent beschließt die Identität ihres verstorbenen Cousins anzunehmen, damit sie, ihre Mutter und ihre Schwestern nicht auf der Straße sitzen. Der Cousin wird als Millicent begraben, während Mr. North und die Boarder Frauen die Stadt wechseln. Sie lernt recht früh ihren Traummann kennen, mit dem und dessen Schwester sie die folgende Zeit verbringt, da alle Mädchen in die Londoner Gesellschaft eingeführt werden sollen.
Eine schmachtende Heldin, die hervorragend ihren Mann steht und ihre Familie versorgt, bis sich am Ende doch alles auflöst. Wirklich unterhaltsam und lustig und hat sich gut weggelesen.

Mal sehen, ob ich das Format so beibehalte, interessiert euch sowas?

Tschüss 2015, Hallo 2016

So, wieder ist ein Jahr rum. Ich wünsche euch, dass 2016 einfach großartig wird und eure Ziele und Wünsche erreicht werden.

Ich hatte ja beim letzten Jahreswechsel das Gefühl, dass 2015 MEIN Jahr würde. War es dann aber nicht. Ich habe nichts von dem erreicht, was ich mir vorgenommen hatte und dümple in den meisten Bereichen meines Lebens noch genau da rum, wo ich vor einem Jahr auch schon war. Aber das Jahr als solches war deutlich besser, als die beiden vorherigen. Nur, dass mein Begleiter der letzten 15 Jahre gestorben ist, war natürlich ein Tiefpunkt. Tiger, du fehlst mir!

Und wie jedes Jahr sitze ich hier vor meinem Blog und denke darüber nach, wie es weitergehen wird. Die erste Jahreshälfte ’15 hatte immerhin >20 Einträge. Die beiden Serien (Bücher und Musik) haben funktioniert, weil sie mir einen Anstoß gegeben haben. Ich nutze die Gelegenheit mal, euch von meinem “kreativen” Schreibprozess zu erzählen:

  1. Ich habe eine konkrete Idee: Ich weiß, was das Thema ist und ich weiß, was ich dafür formulieren will. Das geht soweit, dass ich abends im Bett den ausformulierten Text im Kopf habe. Leider nicht auf Papier, aber dann denke ich tatsächlich nicht mehr über das Thema nach, sondern meine Gedanken werden von selber zu einem strukturierten Text. So etwas dann zu Papier (Monitor) zu bringen ist nur noch Fleißarbeit. Das ist der Idealfall; der Text ist da, ich muss nur noch tippen. Und da ich grundlegend ganz gut schreiben kann, ist das dann ein No-Brainer und fix erledigt. Das betrifft Geschichten, Einträge und spezielle Mails, passiert nur leider so gut wie nie :( (Wobei das auch sein Gutes hat, denn im Bett zu liegen und einen fertig formulierten Text im Kopf zu haben, ist nicht schlaffördernd, weil das dann ja auch mit dem Drang verbunden ist, den Text jetzt so perfekt und fertig, wie er ist, auch aufzuschreiben.)
  2. Ich habe ein Thema: Wenn ich Glück habe, habe ich zumindest ein konretes Thema und kann mir dafür etwas aus den Fingern saugen. Das ist dann aber tatsächlich Arbeit, da ich mir überlegen muss, was ich denn dazu schreiben kann und will. In der Regel führt das aber früher oder später doch zu einem Text. Für den Blog gesprochen sind das Einträge, die als Draft herumliegen und immer wieder bearbeitet werden, bis ich zufrieden bin und sie veröffentliche. Für die meisten Fälle ist das wohl der Standard. Ein Thema, was halt erstmal ausformuliert werden muss.
  3. Ich habe eine vage Idee: Das sind die schlimmsten Sachen. Und die sind auch wirklich seltsam. Manchmal habe ich eine grundlegende Idee, über was ich schreiben will, schaffe es dann aber nicht, darüber nachzudenken und etwas daraus zu formulieren. Gefühlt ist das, als wären das zwei gleichpolige Magnete in meinem Kopf, sodass die Ausarbeitung der Idee immer wieder ausweicht und ich einfach nicht drüber nachdenken kann. Klingt strange, ist aber so. Da muss ich (wenn es mir wichtig ist) wirklich dran bleiben und Stückchen für Stückchen zusammen setzen. Das betrifft in der Regel Geschichten. Für eine habe ich schon alle Überschriften der einzelnen Teile, die auch mehr oder weniger den Inhalt beschreiben, aber die wirklichen Texte und die Ausarbeitung des Ganzen weicht mir aus und will sich nicht fassen lassen :(. Im Blog sind das oft tiefgründige Themen. Ich habe einen sehr langen Eintrag über Feminismus hier rumliegen, mit dem ich aber seit mindestens 1,5 Jahren nicht zufrieden bin und nicht richtig weiter komme. Ich habe zwar meine Meinung und die Grundaussagen inzwischen festgehalten, aber das ist noch kein Artikel, kein ordentlches Gesamtwerk. Ich habe eine klare Meinung dazu und es sollte nicht so schwer sein, die kundzutun, aber vielleicht ist da auch die Hemmung, etwas “falsches” zu sagen. Ich weiß es nicht. Jedenfalls ist diese Art der Idee/Textfindung extrem nervig und der Hauptgrund, warum ich so wenig schreibe, obwohl es mir eigentlich viel Spaß macht.

Daraus wird jetzt vielleicht klar, warum ich solche Serien schätze, da ich da nur wenig kreativ sein muss und trotzdem einen halbwegs brauchbaren Output habe.

Ich liebe Blogs. Ich habe einen randvollen Feedreader und lese da von einfachen Privatblogs, über halbkommerzielle USA-Muttis (Ich liebe Printables und Organisationskram), zu Webcomics und Technik/Games. Ein bunter Strauß und ich liebe sie alle. Manche sind wie ich, mit kaum Publikum und eher belanglosen Einträgen, manche lassen einen an ihrem ganzen Leben und jedem Schnupfen teilhaben, manche sind wirklich fokussiert auf ein Thema und schreiben darüber leidenschaftlich und auch etwas tiefer gehend und manche sind natürlich auch Profis mit x-tausend Lesern. Man kann deutlich die Unterschiede sehen und natürlich frage ich mich manchmal, ob ich wirklich als so ein blablablog irgendwo in der Masse untergehen möchte. Die Antwort dazu ist ein bisschen ambivalent 😉 Ich hätte schon gerne mehr Leser, aber dafür muss ich halt auch mehr sinnvollen Inhalt bringen und das ist ja nun nicht ganz einfach, wie wir festgestellt haben. 😉

Dann stellt sich auch die Frage, WAS könte ich denn noch für Inhalte bringen. Ich beschäftige mich zurzeit viel mit meinem BulletJournal (ja, wie so ein Hipster-Blogger-Mädel) und habe dazu auch schon seit Ewigkeiten einen Entwurf in der Hinterhand. Also könnte ich vermehrt darüber schreiben. Ist halt mal was ganz anderes und ich weiß immer nicht, ob das meine Leser interessiert, aber das sollte mir wahrscheinlich egal sein – ich will halt nur die 5 treuen Menschen hier nicht vergraulen <3 Also, wie ihr seht, jedes Jahr die gleichen Fragen und ich denke, ich werde dieses Jahr mal ein bisschen experimentieren. Ich bin nicht bereit, den Blog aufzugeben, denn ich mag ihn eigentlich sehr gerne. Ich werde die Bücher und die Musik wohl wieder aufnehmen und dann mal schauen, ob mehr Handarbeit/Organisation/Katzen dazu kommt. So, ihr habt jetzt einen knapp 1000-wortigen (ist das ein Wort? Nein, wie heißt das richtig?) Eintrag durchgehalten, ich bin stolz auf euch und danke für eure Geduld mit mir :)

Wenn ihr ne Meinung oder Idee / Wunsch habt, einfach her damit. Ansonsten findet ihr mich am Zuverlässigsten auf Instagram: Serpina

[Bücher Challenge 2015] – Juli: 3

Diesen Monat war ich nicht so fleißig, dabei hatte ich eine Woche Urlaub. Aber ich habe selten einen so unentspannten Urlaub gehabt. Entweder habe ich jahrzehntealten Müll aus dem Keller geräumt und weggeschmissen, oder ich hatte fieseste Unterleibsschmerzen. Andere Tage gab es eigentlich nicht. Sonntag Abend um 7 habe ich dann das erste Mal mein Strickzeug und ein Buch zur Hand genommen. Aber dafür bin ich endlich mal wieder Auto gefahren. Da mein bester Freund und Nachbar seine Police jetzt erweitert hat, dass er auch andere Fahrer ran lassen darf, musste ich mich mit einem Mitsubishi Colt aus den 90ern, namens Marie, anfreunden. Ich bin ja im vergangenen Jahr nur grob eine Handvoll Male gefahren. Es lohnt halt einfach nicht. Zur Arbeit ist quatsch, speziell, da ich ja oft danach noch in die Innenstadt muss. Und irgendwo weit weg bin ich nur selten. So sind wir dann im Gewerbegebiet rumgegurkt und ich habe fast zwei Karnickel überfahren Oo. Das erste Mal habe ich eine Vollbremsung gemacht, das zweite Mal bin ich weiter gefahren, das Karnickel ist aber heil durch gekommen. Danach sind wir diese Seitenstraße nicht mehr gefahren! Ich habe nach wie vor ein Schaltproblem (vor allem runter) und einen leichten Rechtsdrall, was gerade in den kleinen Einbahnstraßen um unser Haus ziemlich unschön ist. Na gut, zurück zu den Büchern.

The Not So Secret Emails Of Coco Pinchard (Coco Pinchard, #1) Robert Bryndza: The not so Secret Emails of Coco Pinchard(Coco Pinchard #1) – Das Leben einer verheirateten Autorin in Form von E-Mails. Ich mag eigentlich Geschichten, die in Form von Mails, Messages und sowas laufen, aber leider hat mich die Geschichten selbst nicht so vom Hocker gerissen. Wahrscheinlich hätte mich der Hinweis “für Fans von Bridget Johnes” schon warnen sollen. Naja, hat nichts gekostet und war jetzt nicht furchtbar schlecht, aber nichts, was ich weiter verfolgen muss.

  • A Funny Book
  • A Book that was originally written in another language

Murder to Go (Food Truck Mysteries #1) Chloe Kendrick: Murder to Go (Food Truck Mysteries #1) – Ein Thriller im Food-Truck Business. Die Hauptdarstellerin hatte den HotDog Truck ihrer Tante geerbt und versucht, damit über die Runden zu kommen, während in den umliegenden Trucks und damit zusammenhängenden Stellen Morde geschehen. Nett geschrieben, könnte man weiter lesen, aber muss man nicht. (ok, es ist schon nicht fair, dass ich so viele Serien anfange, weil sie kostenlos sind und nie weiter gehe, da ich noch 200 andere Bücher habe, aber irgendwie sagt das auch was darüber aus, wie sehr ich die Bücher mochte, da ich manchmal doch tatsächlich auch weitere Folgen nach kaufe)

  • A Funny Book
  • A Book that was originally written in another language
  • A book by a female author

 

Carrots Colleen Helme: Carrots (Shelby Nichols #1) – Das Leben einer verheirateten Mutter, die angeschossen wird und seit dem die Gedanken der Menschen um sie herum lesen kann. Nachdem sie der Kollegin ihres Mannes damit auf die Füße gestiegen ist, da diese besagten Mann hemmungslos anbaggert, landet sie auf der Gehaltsliste des Mafiabosses der Stadt. Nebenbei hilft sie auch in der Kanzlei ihres Mannes und der Polizei, was aber eher gefährlich für sie wird. Die Story war gar nicht schlecht. Von jetzt auf gleich Gedanken lesen können, das hat schon was, aber solang man es nicht beherrschen kann, führt es hauptsächlich zu Migräne. Ziemlich realistisch geschrieben, wäre das durchaus ein Kandidat für weitere Bücher. Aber wie schon geschrieben: die Motivation fürs Geld ausgeben fehlt etwas, wenn man noch x andere Bücher hat.

  • A Funny Book
  • A Book that was originally written in another language
  • A Book by a female author

Fazit: 3 Bücher diesen Monat 17 Bücher dieses Jahr